Die Aktive Liste für Neckarbischofsheim, Helmhof und Untergimpern

Wofür wir stehen

Die Gesamtgemeinde Neckarbischofsheim steht nahe am Abgrund. Unsere Haushaltsreserven sind am gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbetrag
angelangt, und die Stimmung in der Verwaltung und in den Gremien ist kaum besser als die Finanzen. Es braucht neue Impulse. Doch Einstein sagte schon,   dass es eine Form des Wahnsinns sei, die aktuellen Probleme mit dem alten Denken lösen zu wollen. Ein „weiter so“, so wie es die Stadtleitung und auch der Gemeinderat mit seinen zwei Fraktionen als Entscheidungsträger uns seit Jahren verkaufen wollen, bietet also keine Lösung mehr. Die Aktive Liste steht für einenUmbruch. Die guten Dinge erhalten (von denen gibt es genügend), doch endlich offen werden für neue Wege – dafür steht die Aktive Liste. Wir möchten uns proaktiv dafür einsetzen, neue Denk- und Sichtweisen im Gemeinderat zu ermöglichen, um Neckarbischofsheim mit Helmhof und Untergimpern als lebenswerte Gemeinden auferstehen zu lassen.

Für uns ist Neckarbischofsheim nicht nur Gemeinde, sondern unsere Heimat! Hier können wir mit unseren Familien und Freunden leben, arbeiten, uns gemeinsam engagieren und Stadt-, Dorf- und Vereinsfeste feiern. Wir möchten wieder stolz auf unser Neckarbischofsheim sein.

 

In der folgenden PDF, stellen wir Ihnen unsere Visionen für Neckarbischofsheim, Helmhof und Untergimpern zum Download bereit:

–> –>Visionen für Neclarbischofsheim, Helmhof und Untergimpern <– <–

 

 

Unsere Top 10 der Dinge, die wir umsetzen werden:

1. Mehr Bürgerbeteiligung, mehr Transparenz

Immer wieder hören wir: „Die Bürger interessieren sich nicht für das, was in der Gemeinde passiert.“ Ist das so? Wir sagen: nein. Gemeinderatssitzungen sind eine staubtrockene, spaß- und diskussionsbefreite Insider-Veranstaltung voller Bürokratensprache, in der Bürger erst ganz am Ende zu Wort kommen. Wir werden das ändern: Inhalte müssen so aufgearbeitet werden, dass auch fachfremde sie verstehen. Zudem sollten die zu besprechenden Dinge vorab publik gemacht werden, damit Bürger vor der Entscheidung ihre Meinung kundtun können – digitale Medien machen das problemlos möglich. Wir meinen: Eine Entscheidung treffen gute Stadträte erst nach wohlwollendem Abwägen von Pro und Contra, nicht nach Diskussion der Sachlage am Vorabend einer Gemeinderatssitzung – und schon gar nicht nach Parteibuch!

 

2. Groß denken und Neues wagen statt Rückschritt verwalten

Wir erfinden die Welt nicht komplett neu, das wissen wir. Aber wir wissen auch, dass es Mut, ein wenig verkäuferisches Geschick, viel Durchhaltevermögen und ein gewisses Maß an Frechheit braucht, um zum Ziel zu kommen. Aktuell finden Diskussionen im Gemeinderat zu einer simplen Schranke an einer Sportstätte statt – die echten Herausforderungen aber bleiben oft unberücksichtigt. Wie kommen wir an mehr Fördermittel (andere Gemeinden machen es uns vor!), wie an mehr privates Geld bekannter Gönner (auch hier: andere Gemeinden machen es uns vor)? Wie können wir den Leerstand im Stadtkern beseitigen und wie schaffen wir mehr Gleichheit in allen drei Ortsgemeinden. Die Aktive Liste macht sich dafür stark, dass offen und mutig diskutiert und gehandelt wird – ganz ohne Schaum vor dem Mund.

 

3. Industrie, Gewerbe und Handel anziehen

Früher ein durchaus attraktiver Platz für Industrie und Handel, hat Neckarbischofsheim als Gesamtgemeinde offenbar jegliche Anziehungskraft verloren. Wen wundert’s? Wer sich heute nur einmal die Mühe macht, die Außendarstellung der Stadt zu bewerten, der wird schnell verstehen, warum andere Gemeinden in der Region deutlich attraktiver sind. Neckarbischofsheim hat es verpasst, ein schlüssiges Konzept zu entwickeln, das Unternehmen anziehen könnte. Und, auch das haben wir in unserer Bürgerbewegung am eigenen Leib erfahren, es mangelt von Gemeindeseite offensichtlich an der Bereitschaft, bestehende Unternehmen gut zu betreuen. Der Dialog zwischen Industrie, Gewerbe, Handel und Stadt muss besser werden. Die Aktive Liste wird sich deshalb aktiv in die Kommunikationsarbeit und Außendarstellung der Gemeinde einschalten.

 

4. Vereine stark machen

Ehrenamtliche Vereinsarbeit ist die Seele einer Gesellschaft. Unsere örtlichen Vereine, Kirchen und Gemeinschaften machen das Leben in unserer Gesamtgemeinde erst so wirklich lebenswert. Mit einem breiten Angebot an sportlichen, musikalischen und geistigen Aktivitäten bieten sie viele Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Die Aktive Liste wird soziales Engagement und Ehrenamt stärken, wobei unser Fokus besonders auf die Jugendarbeit gerichtet ist und auf die Renovierung der Sport- und Freizeitanlagen in allen drei Ortsteilen. Zudem unterstützen wir eine bessere Koordination von Veranstaltungsterminen durch die Gemeinde – Parallelveranstaltungen müssen vermieden werden, da sich die Vereine sonst gegenseitig Besucher wegnehmen. Zu sagen, dass dies Vereinssache sei, halten wir für falsch. Hier hat die Gemeinde eine Lenkungsfunktion, die sie künftig wahrnehmen muss.

 

5. Von erfolgreichen Gemeinden lernen

Futterneid gegenüber erfolgreichen Gemeinden aus der Region ist unangebracht. Die Aktive Liste setzt sich für einen interkommunalen Austausch ein und fördert die Kommunikation mit Nachbargemeinden, um von ihnen zu lernen. Aglasterhausen und Neunkirchen etwa, zwei Gemeinden, die ebenfalls eine Randlage in ihrem Landkreis aufweisen, haben in den letzten Jahrzehnten erstaunliche Erfolge erreicht. Von den dort gemachten Erfahrungen können wir durch intensiven Gedankenaustausch nur profitieren. Warum im stillen Kämmerlein brüten, wo das Glück doch so nahe liegt?

 

6. Nahversorgung

Helmhof und Untergimpern sind weitgehend abgehängt, was die Nahversorgung angeht, in Neckarbischofsheim hat die Versorgung mit Geschäften auch einen bedenklichen Niedrigstand erreicht. Das muss sich ändern. Die Aktive Liste erarbeitet bereits ein Konzept, durch das die Gemeinde an Attraktivität gewinnt und für Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen interessanter wird. Ziel ist, eine Grundversorgung auf kurzen Wegen langfristig sicherzustellen. 

 

7. Bürgernähe im Wohlfühlstädtchen

Öffnungszeiten im Rathaus, die sich den Arbeitswirklichkeiten der Menschen besser anpassen, verbunden mit mehr Möglichkeiten, Amtsgänge digital zu erledigen – Neckarbischofsheim als Gemeinde muss das Wort „Dienen“ im Begriff Dienstleistung wieder stärker in den Vordergrund stellen.                            Auch wollen wir, dass Bürgersorgen ernster genommen werden. Diskussionen wie jene über einen sicheren Schulweg bzw. Zebrastreifen
beim Netto-Markt sollten nicht erst geführt werden, wenn ein tragischer Verkehrsunfall uns alle aus der Lethargie reißt. Verkehrssicherheit für
Menschen aller Altersklassen zu garantieren, das ist eine Hauptverpflichtung der Verwaltung. Zum Konzept einer Wohlfühlgemeinde gehört für uns auch die bessere Nutzung der vorhandenen „Schmuckstücke“ in der Gesamtgemeinde. Der Schlosspark beispielsweise bietet nicht nur durch die Bühne viele Möglichkeiten für Festivitäten. Dieses Umfeld muss in Absprache mit den Vereinen wieder stärker belebt werden.

 

8. Attraktive Schulen

Die Aktive Liste ist dankbar für unser schulisches Angebot und hält dieses für absolut schützenswert. Selbstverständlich ist zu prüfen, in welchem Rahmen die bisherigen Umlagen und Zuschüsse, die Neckarbischofsheim für den Erhalt des Schulbetriebs erhält, erhöht werden können. Allerdings sind wir gegen kleinkarierte Diskussionen über den Sinn eines Gymnasiums in Neckarbischofsheim.

 

9. Naturnahen Tourismus fördern

Es gibt aktuell kein tragfähiges Tourismuskonzept. Einzelmaßnahmen, wie etwa der Wohnmobilstellplatz beim Freibad, ergeben wenig
Sinn, wenn keine Zusatzangebote gemacht werden, beispielsweise im Bereich des Wanderns und Radwanderns. Naturnaher Tourismus passt in                    unsere Region und erlebt in den nächsten Jahren einen Boom. Auch haben wir es als Gemeinde bislang verpasst, Kulturschätze wie den Fünfeckigen Turm und den Schlosspark als Reiseziele besser zu vermarkten. Wir machen uns zudem für neue touristische Vermarktungsprojekte stark. Was spricht beispielsweise gegen eine bessere Promotion des Schlossparkumfelds als Hochzeitsambiente für nationale und internationale Gäste? Wir meinen: Lieber 10 Ideen durchdenken und neun davon wieder verwerfen,als gar nichts tun. Zu einem touristischen Konzept gehört auch die Nahverkehrsanbindung. Ob eine S-Bahn durch das Krebsbachtal möglich ist, das diskutieren wir ergebnisoffen. Schaffen wir es, gute Sponsoren für solch ein Mammutprojekt zu finden und natürlich Fördermittel zu erhalten, so sollte das Projekt ohne Scheuklappen auf den Tisch gelegt werden.

 

10. Schöner wohnen in unserer Gemeinde

Wenn die unter 1. bis 9. beschriebenen Ziele unserer Arbeit greifen, dann wird unsere Gesamtgemeinde attraktiver für die Neuansiedlung von Bürgern. Die Aktive Liste macht sich für eine maßvolle Ausweitung von Wohngebietsflächen stark, setzt sich aber genauso für eine Stärkung der Ortskerne ein. Leerstand und Verfall von Gebäuden in der Ortsmitte müssen gestoppt werden, denn ohne einen lebendigen, schönen Kern wird eine Gemeinde unattraktiv. Bislang passiert bei der Ortskernsanierung zu wenig, obwohl Fördergelder zur Verfügung stehen. Um den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft mit modernen Konzepten zu begegnen, befürworten wir auch die Errichtung von Mehrgenerationenhäusern.